HTTV-Newsletter 07-2020:

 

FAQs zur Corona-Pandemie und Saison 2020/21

 

Mit dem Start der VR-Cups im Juni ist der HTTV als erster Landesverband wieder aktiv in den Wettkampfbetrieb eingestiegen. Erfreulicherweise wurde dies sowohl von den Ausrichtern als auch von den Spielern sehr gut angenommen. Natürlich halten sich die Ausrichter an das Schutz- und Handlungskonzept.

Mit der Anpassung der Corona-Verordnung mit Gültigkeit vom 11. Juni 2020 ist der Kontaktsport in Hessen erlaubt. Somit darf auch wieder Doppel gespielt werden. Zudem dürfen gemäß der aktuell vorliegenden Verordnung Spieler*innen wieder gemeinsam in einem PKW anreisen. 

Was die Saisonplanung 20/21 betrifft, gehen wir Stand jetzt von einem regulären Beginn der Runde aus. Wenn sich nichts ändert, wird nach dem gleichen Spielsystem gespielt wie bisher. Es werden also Doppel und Einzel ausgetragen. Gibt es eine Verschärfung, kann die Situation eintreten, dass Abweichungen zur WO zukünftig temporär beschlossen werden müssen. Der neue Abschnitt M der WO lässt dieses zu. 

Aufgrund der rasanten Entwicklung und stetig neuen Meldungen und Regelungen, hat sich der HTTV dazu entschlossen, sämtliche Informationen in die Corona-FAQs auf der HTTV-Homepage zusammenzufassen. Hier finden Sie die FAQs, welche stetig aktualisiert werden. Des Weiteren verweisen wir auf die FAQs des Landessportbundes Hessen, welche die Landesverordnungen verständlich "übersetzen".  

Wir werden spätestens zehn Tage vor Rundenbeginn (24. August ist der erste Spieltag nach Rahmenterminplan) ein Schreiben mit allen Informationen zur neuen Saison versenden und mitteilen was ggf. noch beachtet werden muss. 

Stand 06.Juli 2020:

 

Ab dem 6. Juli gelten neue Regelungen für den Breiten- und Freizeitsport in Hessen.
Neben dem bisher schon erlaubten Trainings- und Wettkampfbetrieb sind damit unter Auflagen auch größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern wieder erlaubt, sofern diese unter den gleichen Bedingungen wie sonstige Veranstaltungen durchgeführt werden können. 

Der Besuch von Sportveranstaltungen und -wettkämpfen ist unter Einhaltung der Drei-Quadratmeter-Regel und eines Hygienekonzeptes wieder möglich. Bei Veranstaltungen wird die Fünf-Quadratmeter-Regel für Sitzplätze und die Zehn-Quadratmeter-Regel für Stehplätze aufgehoben. Grundsätzlich gilt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Als Richtgröße sollen für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die Teilnehmerzahl darf 250 nicht übersteigen (Regelobergrenze). Beachten Sie bitte die weiteren Hinweise und Corona-Auflagen für Veranstaltungen.

Vereins- und Versammlungsräume können nun wieder genutzt werden. Auch in Umkleidekabinen entfällt die Fünf-Quadratmeter-Regel. Stattdessen gelten die allgemeinen Abstandsvorgaben von 1,5 Metern. Lesen Sie mehr hier.

Die Zuständigkeit liegt aber weiterhin bei den Kommunen. Bitte erkundigen sie sich dort über die Umsetzung der Verordnung bzw. welche Regularien vor Ort gelten.

Pressenachricht vom 30.06.2020 in der DILL-Zeitung:

 

Tischtennisspieler bereiten im Rahmen der HTTV-Beiratssitzung in Frankfurt den Saisonstart im September vor.

 

Wenn alles wie geplant funktionieren sollte, dann dürfen sich die Tischtennisspieler in Hessen auf eine Liga-Saison 2020/2021 im gewohnten Modus mit Einzeln und Doppel freuen.

 

Stand der Dinge:

- der Spielbetrieb beginnt im September 2020

- bis dahin bleiben alle Turniere abgesagt, die bis Ende September geplant waren

- es wird nach dem gleichen Spielsystem gespielt, falls sich an den coronabedingten Rahmen nichts ändert

- falls doch eine Änderung eintritt, werden nur Einzel gespielt

- ermöglicht werden Nachverlegung der Termine, falls dies Corona-Fälle erforderlich machen

- Turnierabsagen bis Ende September betreffen sowohl Nachwuchs-Hessenranglisten als auch die Kreis-

  meisterschaften

- noch keine Entscheidungen auf Bundesebene, hier fehlen noch entsprechende Entscheidungen

- festgelegt wurden Termine für die Funktionäre

- ...

FAQ zur Corona-Pandemie

.Ist das Spielen von Doppeln wieder erlaubt?

 

Mit der Anpassung der Corona-Verordnung mit Gültigkeit vom 11. Juni 2020 ist der Kontaktsport in Hessen wieder erlaubt. Somit darf auch wieder Doppel gespielt werden. Es gelten jedoch weiterhin die vorgegebenen Kontaktbeschränkungen!

11.05.2020

COVID 19-Schutz- und Handlungskonzept                                                      für den Tischtennissport in Deutschland

Das Konzept soll Vereinen und Tischtennis-Abteilungen dazu dienen, den Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb unter Einhaltung der übergeordneten Grundsätze zu ermöglichen.

Der DTTB und seine 18 Landesverbände in Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen       Sportbund legen ein überarbeitetes Schutz- und Handlungskonzept für den Tischtennissport          in Deutschland vor, welches die Vereine bei der Umsetzung der Hygieneempfehlungen unterstützen soll. 

Dieses kann an die verantwortliche Stelle weitergegeben werden. 

Das Konzept wird kontinuierlich an die jeweils aktuellen staatlichen Vorgaben angepasst,         Neuerungen gibt es auf der HTTV-Website. 

 

Schutz- und Handlungskonzept

Maßnahmen:

Die Sportart Tischtennis

Tischtennis ist mit Ausnahme des Doppels ein Individualsport und gehört nicht zu den Kontakt-Sportarten. Es spielen nie mehr als zwei Personen an einem Tisch. Auf Doppel oder Rundlauf sowie andere Spiel- und Übungsformen, die mit mehreren Personen auf einer Tischseite durchgeführt werden, wird verzichtet.

Mindestens 1,5 Meter Abstand halten!

Trainingspartner oder Wettkampfgegner, die sich am Tisch gegenüber stehen, sind durch den Tisch, also mindestens 2,74 Meter(Länge des Tisches),voneinander getrennt.

Die Organisation

In Abhängigkeit von der jeweiligen Örtlichkeit sind Regelungen für den Zutritt zur jeweiligen Örtlichkeit zu treffen und entsprechend zu kennzeichnen. Ziel dieser Regelungen ist die Wahrung eines Abstandes von 1,5 Metern auch beim Ein-und Ausgang. Die Tische sind durch geeignete Maßnahmen zu trennen. Zur Abgrenzung mehrerer Tische werden Tischtennis-Umrandungen oder, wenn diese nicht vorhanden sind, andere geeignete Gegenstände genutzt. Bei Hallen mit Trennvorhängen sollte man auch zusätzlich diese nutzen.Zwischen zwei Tischbelegungen wird jeweils eine mehrminütige Pause eingeplant, um einen kontaktlosen Wechsel am Tisch zu ermöglichen.

Der Ablauf des Spiels

Die Spieler*innen verzichten auf Händeschütteln oder andere Begrüßungsrituale mit Kontakt, um das Abstandsgebot einzuhalten.

Der Seitenwechsel erfolgt im Uhrzeigersinn um den Tisch herum.

Auch während Spielpausen ist der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Trainer*innen und ggf. Betreuer*innen halten Abstand, stehen grundsätzlich außerhalb der Abgrenzungen, und führen keine Bewegungskorrekturen/Hilfestellungen mit Körperkontakt durch. Kann der Abstand ausnahmsweise (z. B. Verletzung eines Spielers/einer Spielerin) nicht eingehalten werden, tragen Trainer*innen und ggf. Betreuer*innen einen Mund-Nase-Schutz.

Optionale Hinweise:

Die Spieler*innen bleiben auf ihrer Tischseite. Es erfolgt kein Seitenwechsel.

Hygienemaßnahmen umsetzen! 

Maßnahmen:

Trainer*innen und Spieler*innen waschen sich vor und nach dem Aufbau der Tischtennistische und Abtrennungen die Hände.

Nach jeder Trainingseinheit sind die Tischoberflächen, die Tischsicherungen und die Tischkanten zu reinigen.

Häufig übliche Handlungen wie Anhauchen des Balles oder Abwischen des Handschweißes am Tisch sollen unterlassen werden. Für das Abtrocknen von Ball, Schläger oder Schweiß ist ein eigenes Handtuch zu benutzen.

Beim Tischtennis in der Halle oder anderen Innenräumen wird jederzeit eine gute Belüftung des Spielortes gewährleistet. Dies sollte bspw. durch Stoßlüften in Spielpausen oder Öffnen zusätzli-cher Ausgänge ergänzt werden.

Umkleideräume und Duschen werden nicht genutzt, d. h. die Spieler*innen, Trainer*innen und Schiedsrichter*innen kommen bereits umgezogen in die Sportstätte. Die Hallenschuhe werden in der Halle oder anderen Innenräumen angezogen.

Sofern die Toiletten und Waschbecken seitens des Hallen-Betreibers bzw. des Vereins zur Nut-zung freigegeben werden, sind diese regelmäßig zu reinigen bzw. zu desinfizieren.

Es darf sich jeweils nur eine Person in den Sanitärräumen aufhalten.

Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel sind für alle Bereiche in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen.

Optionale Hinweise:

Jede/r Spieler*in bringt seine eigenen Tischtennisbälle mit, die vorher gut sichtbar gekennzeichnet worden sind,und nimmt während des Trainings nur die eigenen Bälle in die Hand. Das heißt auch, jede/r Spieler*in schlägt nur mit den eigenen Bällen auf. Der Kontakt fremder Bälle mit der Hand kann dadurch ausgeschlossen werden. Die beiden Spielpartner*innen können im gegenseitigen Einvernehmen auch farblich unterschiedliche Bälle nutzen (z. B. weiß und orange).

Fremde Bälle werden mit dem Fuß oder dem Schläger zum/r Mitspieler*in gespielt. Alternativ dazu kann man die Bälle regelmäßig reinigen.

Rahmenbedingungen klären! 

Maßnahmen

Sportorganisation

Jeder Verein bzw. Träger eines Stützpunktes benennt eine/n Hygiene-Beauftragte/n, der/die als Ansprechpartner*in für alle Fragen rund um die Corona-Thematik dient und die Einhaltung der Maßnahmen des Schutz-und Handlungskonzeptes überwacht.

Zutritt

Nur symptomfreie Personen dürfen sich in der Sportstätte aufhalten. Wer Symptome für akute Atemwegserkrankungen wie Husten, Fieber, Muskelschmerzen, Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns, Durchfall oder Übelkeit aufweist, darf die jeweilige Sportstätte nicht betreten und sollte telefonisch bzw. per Mail einen Arzt/ eine Ärztin kontaktieren. Ausnahmen sind nur für Personen mit bekannten Grunderkrankungen wie bspw. Asthma zulässig.

Personen, die einer Covid-19-Risikogruppe angehören, müssen die erforderliche Risikoabwägung selbst treffen. Der Deutsche Tischtennis-Bund empfiehlt allen Personen, die einer Covid-19-Risikogruppe angehören, nur nach vorheriger Konsultation eines Arztes/ einer Ärztin an Training oder Wettkampf teilzunehmen.

Information und Überwachung

In der jeweiligen Sportstätte oder sonstigen Spielanlage sind die zentralen Maßnahmen auszu-hängen. Der/Die Hygiene-Beauftragte informiert zudem die Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Funktionäre und alle anderen Beteiligten über das Schutz-und Handlungs-konzept und die konkrete Umsetzung durch den jeweiligen Verein bzw. Träger eines Stützpunktes.

Nachverfolgung

Zur Kontaktnachverfolgung im Falle einer später festgestellten Infektion sind die Namen der an-wesenden Personen geeignet zu dokumentieren. Diese Empfehlung entfällt für alle Personen, die die Tracing-App einsetzen, sobald diese Tracing-App verfügbar ist.

Zusätzliche Maßnahmen für das Hallen-Training

Maßnahmen

Sportorganisation

Die Zahl der Personen, die sich maximal auf einer bestimmten Hallenfläche aufhalten dürfen, kann behördlich begrenzt werden. Von daher müssen sich alle Spieler beim Trainer oder dem Hygiene-Beauftragten für ein Training anmelden.

Vom Trainer oder dem Hygiene-Beauftragten ist ein Tisch-Vergabeplan mit festen Paarungen für einen bestimmten Zeitraum zu erstellen. Der Tisch-Vergabeplan dient der Einhaltung der maximalen Personenzahl sowie in einem Infektionsfall der Dokumentation, wer mit wem direkten Kontakt hatte.

Zugang zur Halle

Die Halle darf nur von den Personen betreten werden, die aktiv als Trainer*innen oder Spieler*innen am Training beteiligt sind. Eltern dürfen ihre Kinder in die Sporthalle bringen, müssen die Halle jedoch wieder verlassen, sobald die Kinder dem Trainer übergeben wurden. Während des Trainings dürfen sich Eltern oder andere Begleitpersonen nicht in der Sporthalle aufhalten.

Trainingstische

Die maximale Zahl der Tische ist abhängig von den behördlichen Vorgaben zur maximalen Personenzahl bezogen auf eine bestimmte Fläche. Innerhalb dieser Vorgaben gelten ca. 5 x 10 Meter pro Tisch als Richtmaß, was ca. 50 qm für zwei Personen entspricht.

Durchführung des Trainings

Bei einem Einzeltraining darf der/dieTrainer*in mit dem/der Spieler*in Balleimer-/ Robotertraining machen. Dabei ist in jedem Fall ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Trainer*inund Spieler*in durchgängig einzuhalten. Der/DieSpieler*in fasst die Bälle nicht an, die Bälle werden mit einem Netz gesammelt.

Diese Spielbox ist so abzutrennen, dass die Bälle innerhalb der Spielbox verbleiben.

Beendigung des Trainings

Nach Ablauf ihrer jeweiligen Trainingszeit reinigen Spieler*innen bzw. Trainer*innen die Tischoberflächen, die Tischsicherungen und die Tischkanten, die Bälle und die Schläger sowie ihre Hände und verlassen dann unmittelbar die Sporthalle. Sofern die Tische und Abtrennungen wieder abgebaut werden müssen, waschen sich Spieler*innen und Trainer*innen vor und nach dem Abbau die Hände.

08.05.2020:                                                   Öffnungen der Sport-/Turnhallen in Hessen bestätigt!

Überarbeitetes Hygienekonzept des DTTB und den Landesverbänden soll am kommenden Montag verabschiedet werden.

 

Positive Signale der Öffnung, auch für den Hallensport, gab es gestern von Seiten der Hessischen Landesregierung. Ministerpräsident Volker Bouffier gab die geplanten Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Hessen bekannt.                                                                 

Unter Punkt 7 der offiziellen Pressemeldung heißt es:

"Sport und Gesundheit gehören zusammen. Ab dem 9. Mai 2020 kann Sport wieder ausgeübt werden, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden. Ebenso erlaubt wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports in Abstimmung mit den Ligen, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt.

Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash können ab dem 9. Mai 2020 unter vergleichbaren Voraussetzungen wieder ihre Tore öffnen bzw. gespielt werden. Fitnessstudios können ab dem 15. Mai 2020 wieder öffnen.

Für den Sport und die weiteren Freizeitangebote müssen selbstredend in besonderem Maße die Hygienekonzepte den spezifischen Anforderungen gerecht werden."

Die offizielle Verordnung wurde inzwischen von der Landesregierung veröffentlicht.                                        Verantwortlich für die Öffnung der Hallen sind Landkreise, Städte und Gemeinden.

Da Tischtennis als kontaktfrei gilt, steht einer Wiederaufnahme nichts im Wege.           Gestattet wird erst einmal nur der Trainings- und nicht der Wettkampfbetrieb. 

Die eingerichtete Arbeitsgruppe aus DTTB und Vertretern der Landesverbände hat mittlerweile das erarbeitete Hygienekonzept mit denen anderer Sportverbände, aber insbesondere auch anderer internationaler Tischtennisverbände, verglichen und nimmt leichte Modifikationen vor, um die hygienischen Maßnahmen möglichst praktikabel zu gestalten.                                                                                                                                            Das aktualisierte Konzept soll am kommenden Montag (11. Mai)  vom DTTB-Präsidium verabschiedet und zur Prüfung an den DOSB weitergegeben werden. Unter anderem werden auch Checklisten und Plakate entworfen, die Vereine bei der Umsetzung der Hygieneempfehlungen unterstützen
sollen. Sobald das Konzept final vorliegt werden wir über unsere Kanäle informieren. 

Zum Wettkampfbetrieb wurde ebenfalls ein Gremium aus Mitgliedern des DTTB und der Landesverbände eingesetzt, welches Vorschläge zum möglichen Ablauf der Saison 2020/2021 erarbeitet. Diese werden in Kürze mit den Sportwarten der Verbände besprochen. Danach wird gegebenenfalls einen außerordentlicher Bundestag entscheiden, wie die kommende Saison durchgeführt werden kann. 

Autor: / Bereichsleiter und Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit

Empfehlungen des Deutschen Tischtennis-Bundes für den Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb

 

Beschreibung Tischtennis allgemein:

  • Tischtennis ist Individualsport
  • Tischtennis ist kein Kontaktsport
  • Trainingspartner*in/Wettkampfgegner*in sind mindestens 2,74 Meter (Länge des Tisches) voneinander getrennt
  •  

Zweistufiger Wiedereinstieg: erst Training, später Wettkampfbetrieb

 

Anpassungen in der Trainings- bzw. Wettkampfpraxis

  • Die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen werden eingehalten
  • Die Trainingszeiten werden individuell innerhalb der Obergrenzen für die Teilnehmerzahl eingeteilt (kein offener Trainingsbetrieb)
  • Auf- und Abbau von Tischen und Materialien erfolgt durch fest eingeteilte Personen, die dafür Handschuhe und Mundschutz nutzen
  • Dort, wo es räumlich möglich ist, werden die Tische zum Training im Außengelände der Hallen aufgestellt
  • Alle genutzten Tische werden räumlich durch Umrandungen voneinander abgetrennt, bei Hallen mit Trennvorhängen werden auch diese genutzt. Die Spielboxen (laut Regel mindestens 12 x 6 Meter) können auch größer gebaut werden
  • Die Spieler*innen nutzen ausschließlich eigene Schläger, keine Leihschläger vom Verein/Trainer
  • Es gibt fest eingeteilte Trainingspaarungen
  • Für Angehörige von Risikogruppen wird zu bestimmten Zeiten geschütztes Training angeboten
  • Zwischen zwei Tischbelegungen wird jeweils eine 10-minütige Pause eingeplant, um einen kontaktlosen Wechsel am Tisch zu ermöglichen
  • Es wird kein Doppel gespielt
  • Die Spieler*innen einer Paarung nutzen jeweils einen eigenen Ball, den nur sie/er berühren bzw. ins Spiel bringen darf
  • Die beiden Bälle der Trainingspaarung sind deutlich voneinander unterscheidbar (z.B. weiß/orange)
  • Es findet kein Training am Ball-Roboter sowie kein Balleimer-Training statt
  • Es gibt keinen Seitenwechsel
  • Umkleideräume und Duschen werden nicht genutzt
  • Kein Handeschütteln/Abklatschen zu Beginn und Spielende
  • Kein Anhauchen des Balles
  • Kein Abwischen des Handschweißes am Tisch
  • Trainer*innen im Nachwuchstraining halten Abstand, tragen einen Mundschutz und führen keine Bewegungskorrekturen/Hilfestellungen durch

Wettkampfbetrieb (regulärer Beginn Ende August)

Zusätzliche Regelungen für Wettkämpfe:

 

  • Die Anreise zu Wettkämpfen erfolgt individuell, nicht in Fahrgemeinschaften
  • Individualwettkämpfe finden unter Begrenzung der in der Halle anwesenden Personenzahl gemäß den jeweils geltenden Vorschriften statt
  • Das Spielsystem im Ligenspielbetrieb kann den zum Zeitpunkt des Saisonbeginns geltenden Bestimmungen angepasst werden (3er-, 4er-, oder 6er-Mannschaft ohne Doppel)
  • Der gesamte Wettkampfablauf (Spielen, Coaching, Mannschaftsbank, ggf. erforderlicher Schiedsrichtereinsatz) wird so gestaltet, dass das Abstandsgebot über die gesamte Dauer des Wettkampfes eingehalten wird

Corona-Update: Erste Hallenöffnungen in Aussicht / Hygieneempfehlungen werden modifiziert

07.05.2020

Frankfurt. Aus den Bundesländern gibt es erste positive Signale der Öffnung, auch für den Hallensport. Währenddessen werden die vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) und einer Gruppe von Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen veröffentlichten Empfehlungen zum vereinsbasierten Sporttreiben im Tischtennis modifiziert und voraussichtlich am Montag an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Prüfung weitergegeben. 

Gestern beschlossen Bund und Länder weitreichende Öffnungen für den Sport im Freien. Und auch für den Hallensport gibt es erste positive Signale. Zum Beispiel aus Nordrhein-Westfalen, die heute die Hallenöffnungen ab Montag bestätigten. Vereine und Betreiber müssten dabei strenge Hygienebedingungen beachten, Details dazu gäbe es aber erst am morgigen Freitag, heißt es seitens der NRW-Landesregierung. Erfreuliche Nachrichten auch für den DTTB-Präsidenten Michael Geiger: „Der Sport hat sehr schnell Konzepte vorgelegt, die es nun den Bundesländern ermöglichen, individuelle Schritte zu unternehmen, den Hallensport wieder zuzulassen. Erste positive Signale gibt es aus Nordrhein-Westfalen, andere Bundesländer werden sicher folgen“,

Der DTTB war am 20. April einer der ersten Sportverbände, die ein Hygienekonzept beim DOSB vorgelegt hatten. Die eingerichtete Arbeitsgruppe hat mittlerweile das Konzept mit denen anderer Sportverbände, aber insbesondere auch anderer internationaler Tischtennisverbände, verglichen: „Zusammen mit den Landesverbänden nehmen wir aktuell noch einmal leichte Modifizierungen vor, um die hygienischen Maßnahmen möglichst praktikabel zu gestalten“, erklärt Geiger. Das aktualisierte Konzept soll am Montag vom DTTB-Präsidium verabschiedet und zur Prüfung an den DOSB weitergegeben werden. Unter anderem werden auch Checklisten und Plakate entworfen, die Vereine bei der Umsetzung der Hygieneempfehlungen unterstützen sollen.

Hier finden Sie uns

DJK SG 58 Dillenburg
Schulturnhalle                            der Johann-von-Nassau-Schule

Hofgartenstraße
35683 Dillenburg

Kontakt

Schreiben Sie eine Mail

gut-sport@djk-sg-58-dillenburg.de

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.